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Arbeit & Gehalt

Brutto-Netto verstehen: Was vom Gehalt übrig bleibt

Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialabgaben 2026 – so setzt sich Ihr Nettogehalt zusammen.

10 Min. Lesezeit·Stand Februar 2026·1 Quellen

Redaktion & Vertrauen

  • Redaktionell geprüft · Stand 2026
  • 1 offizielle Quelle verlinkt
  • 2 häufig gestellte Fragen beantwortet

Veröffentlicht am 10. Februar 2026. Mehr zur Redaktion und zum Impressum.

Vom Brutto zum Netto

Ihr Arbeitsvertrag nennt das Bruttogehalt. Davon gehen vor der Auszahlung Lohnsteuer, ggf. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge ab. Was auf dem Konto landet, ist das Netto.

Die Abzüge sind gesetzlich geregelt. Arbeitgeber führen Steuern und Sozialbeiträge ans Finanzamt bzw. an Krankenkassen und Rentenversicherung ab – Sie sehen die Beträge auf der Lohnabrechnung.

Sozialversicherung 2026

Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Beiträge werden nur bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze (BBG) berechnet – darüber hinaus fällt kein weiterer SV-Anteil an.

Die Pflegeversicherung enthält einen kinderlosen Zuschlag für Pflegeversicherte ab 23 Jahren ohne Kinder. Mit Kindern entfällt dieser Zuschlag in der Regel.

Lohnsteuer und Steuerklassen

Die Lohnsteuer folgt dem Einkommensteuertarif (§ 32a EStG), monatlich anteilig über die Steuerklasse. Wer in Klasse I ohne Freibeträge ist, zahlt bei gleichem Brutto mehr ein als jemand in Klasse III mit Splitting-Vorteil.

Solidaritätszuschlag fällt nur an, wenn die Lohnsteuer eine bestimmte Schwelle überschreitet – für die meisten Normalverdiener ist er 2026 entfallen oder minimal.

Typische Fehleinschätzungen

Ein Gehaltserhöhung von 100 € brutto bedeutet selten 100 € netto mehr – durch progressive Steuer und BBG-Effekte bleibt oft weniger übrig. Umgekehrt kann ein Jobwechsel mit höherem Brutto durch andere Steuerklasse oder Zusatzbeiträge der Krankenkasse weniger netto bringen als erwartet.

Rechnen Sie deshalb konkret nach: Unser Brutto-Netto-Rechner nutzt die Tarife und Beitragssätze 2026 und berücksichtigt Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer.

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Häufig gestellte Fragen

Klicken Sie auf eine Frage – die Antwort steht direkt darunter im Seiteninhalt (nicht nur im Hintergrund für Suchmaschinen).

Warum schwankt mein Netto von Monat zu Monat?

Sonderzahlungen (Urlaubs- oder Weihnachtsgeld), Krankengeld-Phasen, Einmalzahlungen oder Klassenwechsel verändern die Abzüge. Manche Abrechnungen wirken progressiv, weil Bonuszahlungen in einem Monat höher besteuert werden.

Ist der Rechner so genau wie die Lohnabrechnung?

Er liefert eine sehr gute Näherung für Standardfälle. Abweichungen entstehen durch Freibeträge, Sachbezüge, betriebliche Altersvorsorge oder abweichende Krankenkassen-Zusatzbeiträge.

Offizielle Quellen & weiterführende Links

Die Berechnungsgrundlagen und rechtlichen Hinweise basieren auf folgenden öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 2026).

Hinweis zur inhaltlichen Einordnung

Dieser Ratgeber auf DirektBerechnen.de fasst allgemein gültige Regeln und öffentliche Informationen verständlich zusammen. Er ersetzt keine individuelle Beratung durch Steuerberater, Rechtsanwälte oder Behörden. Gesetzliche Änderungen können kurzfristig eintreten – prüfen Sie verbindliche Auskünfte immer bei der zuständigen Stelle.

Hinweis: Ratgeber auf DirektBerechnen.de dienen der unverbindlichen Orientierung. Für verbindliche Entscheidungen wenden Sie sich an Fachpersonen oder die zuständigen Behörden.