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Wohnen & Immobilien

Heizkosten Rechner 2026 – Heizkosten pro m²

Heizkosten schätzen nach Wohnfläche, Verbrauch und Energieträger – Vergleich und Jahreskosten.

Quelle: Heizkostenverordnung (HeizKV) (gesetze-im-internet.de)

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150 kWh

Heizkosten pro Monat

30,50 €

150 kWh Verbrauch

Pro Jahr ca.

366,00 €

Grundpreis: 12,50 €/Monat

Arbeitspreis

0.120 €/kWh

Energiekosten

18,00 €

Grundpreis

12,50 €

Verbrauch

150 kWh

Häufig als Nächstes

Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen auf Basis der Gesetze und Werte für das Jahr 2026. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Steuerberater, Rechtsanwalt oder die zuständige Behörde.

Schritt für Schritt

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1

    Verbrauch eingeben

    Tragen Sie Ihren monatlichen Heizenergieverbrauch in kWh ein. Den Wert finden Sie am Heizungszähler, in der Heizkostenabrechnung oder schätzen ihn anhand der Wohnfläche und Heizungsart.

  2. 2

    Tarifdaten angeben

    Geben Sie Arbeitspreis (Cent pro kWh) und monatlichen Grundpreis ein – beides steht auf Ihrer Abrechnung, im Tarifblatt Ihres Energieversorgers oder in der Nebenkostenabrechnung.

  3. 3

    Monats- und Jahreskosten prüfen

    Der Rechner zeigt Ihre Heizkosten pro Monat und pro Jahr. Vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrer letzten Abrechnung, um Abweichungen zu erkennen.

  4. 4

    Einsparpotenziale identifizieren

    Nutzen Sie das Ergebnis als Basis für Vergleiche: Niedrigerer Verbrauch durch Dämmung, smartere Heizzeiten oder einen günstigeren Tarif senken die Kosten spürbar.

Ausführlicher Ratgeber

Ratgeber & Hintergrund

Heizkosten verstehen und berechnen

Heizkosten setzen sich aus Verbrauch (Arbeitspreis × kWh) und festem Grundpreis zusammen. Der Verbrauch hängt von Wohnfläche, Dämmung, Heizverhalten, Außentemperatur und Heizungsart ab.

Unser Rechner berechnet: Monatskosten = (Verbrauch × Arbeitspreis) + Grundpreis. Für Jahreskosten multiplizieren Sie den Monatswert mit 12.

kWh-Verbrauch schätzen und ablesen

Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht je nach Wohnung und Region 80–200 kWh pro Monat für Raumwärme. Ihren exakten Wert finden Sie am Wärmezähler oder in der jährlichen Heizkostenabrechnung.

Faustregel: 100–150 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr bei Gasheizung in einem unsanierten Altbau. Nach Sanierung kann der Verbrauch auf 50–80 kWh/m² sinken.

Gas, Fernwärme und Öl im Vergleich

Gasheizungen dominieren in Deutschland mit über 50 % Marktanteil. Arbeitspreise liegen 2026 typischerweise bei 8–12 Cent pro kWh (inkl. Netzentgelte und Steuern).

Fernwärme ist in Städten verbreitet – Preise variieren regional stark. Ölheizungen werden durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) zunehmend erschwert; ein Umstieg auf Wärmepumpe wird oft gefördert.

Heizkostenverordnung und Abrechnung

Die Heizkostenverordnung (HeizKV) regelt, wie Heiz- und Warmwasserkosten auf Mieter umgelegt werden. Mindestens 50–70 % müssen nach Verbrauch verteilt werden, der Rest nach Wohnfläche.

Der Vermieter muss die Abrechnung bis spätestens 31. Dezember des Folgejahres vorlegen. Prüfen Sie Verbrauchswerte und Verteilerschlüssel auf Plausibilität.

Heizkosten senken – praktische Tipps

Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart ca. 6 % Heizenergie. Programmierbare Thermostate, undichte Fenster abdichten und regelmäßiges Entlüften der Heizkörper wirken sofort.

Ein Tarifvergleich beim Gas- oder Wärmeversorger kann ebenfalls Einsparungen bringen – der Grundpreis fällt unabhängig vom Verbrauch an und sollte mit einberechnet werden.

Wärmepumpe und Förderung 2026

Wärmepumpen gewinnen Marktanteile und werden über die KfW (Programm 458) mit bis zu 70 % der Investitionskosten gefördert – abhängig vom Effizienzstandard und Heizungstausch.

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe wird in kWh gemessen, der effektive Wärmeoutput ist höher (Jahresarbeitszahl 3–5). Rechnen Sie den Strompreis, nicht den Gaspreis, ein.

Ausführliche Erklärung im Ratgeber

Heizkosten, Nebenkosten und Energie sparen: Ratgeber Wohnen & Energie.

Heiz-, Strom- und Nebenkosten verstehen

Typische Fehler bei der Berechnung

  • Nur den Arbeitspreis (Cent/kWh) vergleichen und den Grundpreis ignorieren – bei wenig Verbrauch dominiert oft der Grundpreis.
  • Alte kWh-Angabe vom Vorjahresabrechnung ohne Heizgradtage vergleichen – milder Winter = weniger kWh bei gleichem Komfort.
  • CO₂-Kosten oder Preisbremsen vergessen, die auf der Abrechnung separat ausgewiesen sein können.

Rechenbeispiel: Familie Öztürk aus Mannheim

Die Öztürks heizen mit Gas und verbrauchen 18.000 kWh pro Jahr. Bei 12 Cent/kWh und 120 € Grundpreis ergibt der Rechner rund 2.280 € Jahresheizkosten – ohne Warmwasseranteil, falls separat.

Sie senken die Raumtemperatur um 1 °C und schätzen 10 % Ersparnis: Der Rechner zeigt sofort die neue Last – etwa 2.050 €.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ihre Werte geben Sie oben im Rechner ein.

Häufig gestellte Fragen

Klicken Sie auf eine Frage – die Antwort steht direkt darunter im Seiteninhalt (nicht nur im Hintergrund für Suchmaschinen).

Was kostet eine kWh Wärme?

Je nach Energieträger und Tarif liegen die Kosten 2026 oft bei 8–15 Cent pro kWh. Gas- und Fernwärmetarife variieren regional. Öl wird in Litern abgerechnet (1 Liter ≈ 10 kWh). Vergleichen Sie immer den Gesamtpreis inkl. Grundpreis.

Sind Warmwasser-Kosten enthalten?

Nur wenn Sie den Gesamtverbrauch der Heizungsanlage inklusive Warmwasser eingeben. Warmwasser macht oft 20–30 % der Heizkosten aus. In der Nebenkostenabrechnung werden Heiz- und Warmwasserkosten häufig getrennt ausgewiesen.

Wie hoch ist der durchschnittliche Heizverbrauch?

Ein 80-m²-Wohnung verbraucht typischerweise 8.000–12.000 kWh Wärme pro Jahr. Sanierte Neubauten liegen bei 4.000–6.000 kWh. Der Verbrauch hängt stark von Baujahr, Dämmung und Heizverhalten ab.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitspreis und Grundpreis?

Der Arbeitspreis (Cent/kWh) wird pro verbrauchter Kilowattstunde berechnet. Der Grundpreis ist ein fester monatlicher Betrag für Anschluss, Zähler und Verwaltung – unabhängig vom Verbrauch.

Darf der Vermieter alle Heizkosten umlegen?

Nein. Nur umlagefähige Kosten nach HeizKV dürfen auf Mieter umgelegt werden. Instandhaltung, Reparaturen und Modernisierung der Heizungsanlage trägt der Vermieter. Die Abrechnung muss Verbrauch und Grundkosten getrennt ausweisen.

Lohnt sich ein Tarifwechsel?

Oft ja – besonders bei alten Verträgen. Vergleichen Sie Arbeitspreis und Grundpreis über die gesamte Jahreskosten, nicht nur den Cent-Betrag pro kWh. Beachten Sie Kündigungsfristen und eventuelle Wechselprämien.

Offizielle Quellen & weiterführende Links

Die Berechnungsgrundlagen und rechtlichen Hinweise basieren auf folgenden öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 2026).