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Wohnen & Immobilien

Eigenkapitalrendite Rechner – Rendite auf EK

Eigenkapitalrendite einer Immobilie berechnen: Kaufpreis, Miete, Kosten und Finanzierung – Brutto- und Nettorendite.

Quelle: Bundesbank – Immobilienmarkt (Deutsche Bundesbank)

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Immobilie & Kapital

Werte anpassen – das Ergebnis aktualisiert sich live

350.000,00 €

Inkl. Kaufnebenkosten – oft 20–30 % des Kaufpreises.

Verwaltung, Instandhaltung, Leerstand – nicht umlagefähig.

Eigenkapitalrendite

1,09 %

Nach Kosten & Zinsen · EK 70.000,00 €

Monatlich netto

63,33 €

Bruttomietrendite

4,11 %

Zinsen ca. 886,67 €/Monat

Nettomietrendite

3,26 %

Jahreskaltmiete

14.400,00 €

Darlehen

280.000,00 €

Kosten/Jahr

3.000,00 €

Häufig als Nächstes

Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen auf Basis der Gesetze und Werte für das Jahr 2026. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Steuerberater, Rechtsanwalt oder die zuständige Behörde.

Schritt für Schritt

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1

    Kaufpreis und Eigenkapital eintragen

    Tragen Sie den Kaufpreis und Ihr eingesetztes Eigenkapital ein – idealerweise inklusive Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer).

  2. 2

    Miete und Kosten angeben

    Kaltmiete pro Monat und jährliche nicht umlagefähige Kosten (Verwaltung, Rücklagen, Leerstand).

  3. 3

    Finanzierung optional einbeziehen

    Aktivieren Sie die Finanzierung, um Zinsen auf das Darlehen (Kaufpreis minus Eigenkapital) abzuziehen.

  4. 4

    Rendite vergleichen

    Vergleichen Sie Eigenkapitalrendite mit Brutto- und Nettomietrendite – und mit alternativen Anlagen (Tagesgeld, ETF).

Ausführlicher Ratgeber

Ratgeber & Hintergrund

Was ist die Eigenkapitalrendite?

Die Eigenkapitalrendite misst den Ertrag auf Ihr eingesetztes Kapital – nicht auf den gesamten Kaufpreis. Formel: (Jahresüberschuss nach Kosten) ÷ Eigenkapital × 100.

Bei Fremdfinanzierung steigt die Rendite auf das EK oft deutlich – aber Zinsen und Tilgung mindern den Cashflow. Der Rechner zeigt beides.

Brutto- vs. Nettomietrendite

Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis. Typisch in A-Städten 2–4 %, in B/C-Lagen oft 4–6 %.

Nettomietrendite zieht laufende Kosten ab. Realistisch sind oft 0,5–1,5 Prozentpunkte weniger als brutto.

Eigenkapital richtig ansetzen

Zum Kaufpreis kommen Nebenkosten – unser Notar- und Grunderwerbsteuer-Rechner hilft bei der Schätzung.

Wer nur 20 % Kaufpreis als EK einsetzt, aber NK bar zahlt, sollte NK zum Eigenkapital addieren – sonst wirkt die Rendite zu hoch.

Leverage-Effekt

Mit wenig Eigenkapital und positivem Cashflow steigt die prozentuale EK-Rendite – gleichzeitig steigt das Zinsrisiko.

Der Rechner rechnet vereinfacht nur Zinsen, keine Tilgung. Tilgung baut Vermögen auf, reduziert aber liquiden Überschuss.

Was der Rechner nicht abbildet

Wertsteigerung, Steuern (AfA, Spekulationsfrist), Sonder-AfA oder Leerstandsrisiko über Durchschnittswerte hinaus.

Für Kaufentscheidungen: Cashflow, Lage, Zinsbindung und persönliche Risikotoleranz mit einbeziehen.

Ausführliche Erklärung im Ratgeber

Mietrendite, NK und Finanzierung: Immobilien-Ratgeber.

Eigenkapitalrendite bei Mietwohnungen

Typische Fehler bei der Berechnung

  • Nur Bruttomietrendite betrachten – Verwaltung, Rücklagen und Leerstand fehlen dann in der Rechnung.
  • Eigenkapital ohne Kaufnebenkosten – NK senkt die Rendite, wenn sie aus eigener Tasche kommen.
  • Zinsen ignorieren bei Finanzierung – die EK-Rendite vor Schulden ist oft zu optimistisch.
  • Tilgung mit laufendem Verlust verwechseln – Tilgung ist Vermögensaufbau, kein reiner Kostenfaktor.

Rechenbeispiel: ETW in Nürnberg

Kaufpreis 280.000 €, Eigenkapital 56.000 € (20 %), Kaltmiete 950 €, Kosten 2.400 €/Jahr, Zins 3,9 % auf 224.000 € Darlehen. Netto vor Zins: 9.000 € → EK-Rendite 16,1 %. Nach Zinsen (~8.736 €): Überschuss 264 € → EK-Rendite 0,5 %.

Ohne Finanzierung wären 9.000 €/Jahr auf 56.000 € ≈ 16 % – zeigt den Leverage-Effekt und das Zinsrisiko zugleich.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ihre Werte geben Sie oben im Rechner ein.

Weitere Ratgeber

Zum Hauptthema finden Sie oben den passenden Ratgeber-Artikel mit ausführlicher Erklärung.

Alle Ratgeber-Artikel

Häufig gestellte Fragen

Klicken Sie auf eine Frage – die Antwort steht direkt darunter im Seiteninhalt (nicht nur im Hintergrund für Suchmaschinen).

Was ist eine gute Eigenkapitalrendite?

Abhängig von Lage und Risiko: 4–8 % auf das Eigenkapital nach Kosten gelten vielen Mietinvestoren als solide – vor Finanzierung und Steuern. Vergleichen Sie immer mit dem Risiko.

Brutto- oder Nettomietrendite?

Brutto ist schnell vergleichbar, netto ist ehrlicher. Für Ihr Portemonnaie zählt der Überschuss nach Kosten und ggf. Zinsen – das zeigt die Eigenkapitalrendite.

Soll ich Tilgung einrechnen?

Tilgung ist kein Verlust, sondern Vermögensaufbau. Der Rechner lässt Tilgung weg – sie reduziert den laufenden Cashflow, erhöht aber Ihr Eigenkapital in der Bilanz.

Wie hoch sind laufende Kosten?

Faustregel 15–25 % der Jahreskaltmiete für Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall – je nach Objektzustand und Alter.

Offizielle Quellen & weiterführende Links

Die Berechnungsgrundlagen und rechtlichen Hinweise basieren auf folgenden öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 2026).