Ausführlicher Ratgeber
Ratgeber & Hintergrund
Was ist die Eigenkapitalrendite?
Die Eigenkapitalrendite misst den Ertrag auf Ihr eingesetztes Kapital – nicht auf den gesamten Kaufpreis. Formel: (Jahresüberschuss nach Kosten) ÷ Eigenkapital × 100.
Bei Fremdfinanzierung steigt die Rendite auf das EK oft deutlich – aber Zinsen und Tilgung mindern den Cashflow. Der Rechner zeigt beides.
Brutto- vs. Nettomietrendite
Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis. Typisch in A-Städten 2–4 %, in B/C-Lagen oft 4–6 %.
Nettomietrendite zieht laufende Kosten ab. Realistisch sind oft 0,5–1,5 Prozentpunkte weniger als brutto.
Eigenkapital richtig ansetzen
Zum Kaufpreis kommen Nebenkosten – unser Notar- und Grunderwerbsteuer-Rechner hilft bei der Schätzung.
Wer nur 20 % Kaufpreis als EK einsetzt, aber NK bar zahlt, sollte NK zum Eigenkapital addieren – sonst wirkt die Rendite zu hoch.
Leverage-Effekt
Mit wenig Eigenkapital und positivem Cashflow steigt die prozentuale EK-Rendite – gleichzeitig steigt das Zinsrisiko.
Der Rechner rechnet vereinfacht nur Zinsen, keine Tilgung. Tilgung baut Vermögen auf, reduziert aber liquiden Überschuss.
Was der Rechner nicht abbildet
Wertsteigerung, Steuern (AfA, Spekulationsfrist), Sonder-AfA oder Leerstandsrisiko über Durchschnittswerte hinaus.
Für Kaufentscheidungen: Cashflow, Lage, Zinsbindung und persönliche Risikotoleranz mit einbeziehen.