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Arbeit & Gehalt

Brutto Netto Rechner 2026 – Nettogehalt berechnen

Brutto-Netto-Rechner 2026: Nettogehalt nach Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer und Sozialabgaben – kostenlos & sofort.

Quelle: Lohnsteuer – Informationen des BMF (Bundesministerium der Finanzen) · +1 weitere unten

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Bruttogehalt & persönliche Angaben

Werte anpassen – das Ergebnis aktualisiert sich live

Beispiel-Szenarien

EUR
500 EUR15.000 EUR

Ledige, Geschiedene, Verwitwete ohne Kinder

Steuerklasse im Glossar

Ihr Nettolohn monatlich

Werte 2026

2.042,93 €

68 % des Bruttos verbleiben

Netto jährlich

24.515,17 €

Rentenvers.

279,00 €

Krankenvers.

256,50 €

Pflegevers.

72,00 €

Arbeitslosenvers.

39,00 €

Gehaltszahlung

in 17 Tagen

30. Juni 2026

Häufig Monatsende – abhängig vom Arbeitgeber

Steuerklassen-Vergleich

Ihre Wahl

StKl 1

2.042,93 €

Netto / Monat

  • Lohnsteuer310,57 €
  • Sozialabgaben646,50 €
  • Verbleibend68 %

StKl 3

2.330,42 €

Netto / Monat

  • Lohnsteuer23,08 €
  • Sozialabgaben646,50 €
  • Verbleibend78 %

StKl 4

2.042,93 €

Netto / Monat

  • Lohnsteuer310,57 €
  • Sozialabgaben646,50 €
  • Verbleibend68 %

Häufig als Nächstes

Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen auf Basis der Gesetze und Werte für das Jahr 2026. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Steuerberater, Rechtsanwalt oder die zuständige Behörde.

Schritt für Schritt

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1

    Bruttogehalt eingeben

    Tragen Sie Ihr monatliches Bruttogehalt ein oder nutzen Sie den Schieberegler. Der Rechner aktualisiert Netto und Abzüge sofort – ideal für Gehaltsverhandlungen oder Jobvergleiche.

  2. 2

    Persönliche Daten wählen

    Wählen Sie Steuerklasse, Bundesland, Kinderzahl und Geburtsjahr. Diese Angaben beeinflussen Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und den Pflegeversicherungszuschlag.

  3. 3

    Kirchensteuer berücksichtigen

    Aktivieren Sie die Kirchensteuer, wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind. In den meisten Bundesländern beträgt sie 8 oder 9 Prozent der gezahlten Lohnsteuer.

  4. 4

    Netto-Ergebnis ablesen

    Im Ergebnisbereich sehen Sie Ihr Nettogehalt monatlich und jährlich sowie eine detaillierte Aufschlüsselung aller Sozialabgaben und Steuerabzüge zum Vergleich mit Ihrer Lohnabrechnung.

Ausführlicher Ratgeber

Ratgeber & Hintergrund

Brutto-Netto-Rechner 2026: Was bleibt vom Gehalt?

Der Brutto-Netto-Rechner zeigt, wie viel von Ihrem Bruttogehalt nach Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen auf dem Konto landet.

Für 2026 gelten aktualisierte Beitragssätze und Steuertarife. Der Rechner liefert eine realistische Orientierung – besonders bei Gehaltsverhandlungen, Jobwechseln oder der Planung Ihres Haushaltsbudgets.

Sozialabgaben 2026 im Überblick

Arbeitnehmer zahlen anteilig Rentenversicherung (9,3 %), Krankenversicherung (7,3 % plus halber Zusatzbeitrag, typisch gesamt ca. 8,55–8,65 %), Pflegeversicherung (3,4 % gesamt, Arbeitnehmeranteil ca. 1,7–1,875 % je nach Kinderstatus) und Arbeitslosenversicherung (1,3 %).

Die Beiträge werden bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Darüber hinausgehende Gehaltsteile sind beitragsfrei, unterliegen aber weiterhin der Lohnsteuer.

Lohnsteuer und Steuerklassen

Die Lohnsteuer wird progressiv auf das zu versteuernde Einkommen erhoben. Der Grundfreibetrag sorgt dafür, dass ein Teil des Einkommens steuerfrei bleibt. Die Steuerklasse bestimmt, wie viel monatlich einbehalten wird.

Steuerklasse I gilt für Ledige, III/V für Ehepaare mit unterschiedlichen Einkommen, IV für gleich verdienende Ehepartner, VI für Nebenjobs. Ein Wechsel kann das monatliche Netto spürbar verändern – ohne dass sich das Brutto ändert.

Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

Der Solidaritätszuschlag (5,5 % der Lohnsteuer) entfällt für die meisten Arbeitnehmer seit 2021. Nur bei sehr hohen Einkommen kann er weiterhin anfallen.

Kirchensteuerpflichtige zahlen zusätzlich 8 % (Bayern, Baden-Württemberg) bzw. 9 % (übrige Länder) der Lohnsteuer an ihre Religionsgemeinschaft.

Brutto-Netto-Rechner richtig nutzen

Für möglichst realistische Ergebnisse sollten Sie Ihre tatsächliche Steuerklasse, Ihr Bundesland und ob Sie kirchensteuerpflichtig sind korrekt angeben.

Vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrer Lohnabrechnung: Abweichungen entstehen oft durch Firmenwagen, vermögenswirksame Leistungen, Essensmarken, Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte oder betriebliche Altersvorsorge.

Wann lohnt sich ein Vergleich?

Vor einem Jobwechsel: Gleichen Sie Angebote mit unterschiedlichem Brutto über den Netto-Wert ab – der Unterschied kann mehrere hundert Euro monatlich betragen.

Bei Gehaltsverhandlungen: Argumentieren Sie mit dem Netto-Effekt, nicht nur mit der Brutto-Summe.

Bei Teilzeit oder Minijob: Prüfen Sie, ob sich Mehrarbeit oder ein Stellenwechsel finanziell lohnt – der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit 1. Januar 2026 13,90 € brutto pro Stunde.

Ausführliche Erklärung im Ratgeber

Steuerklassen, Freibeträge und Splitting erklären wir ausführlich im Ratgeber – ideal vor einem Antrag beim Finanzamt.

Brutto-Netto verstehen: Was vom Gehalt übrig bleibt

Typische Fehler beim Netto-Vergleich

  • Nur das Brutto vergleichen und die Steuerklasse ignorieren – bei 3.500 € brutto kann Klasse III/V über 400 € Unterschied zum Nebenjob in Klasse VI bedeuten.
  • Kirchensteuer vergessen, obwohl sie auf der Lohnsteuerkarte steht – in NRW sind das 9 % zusätzlich auf die Lohnsteuer.
  • Sonderzahlungen (Weihnachtsgeld) wie Monatsgehalt rechnen – sie werden oft in einem Monat progressiv besteuert.
  • Den Krankenkassen-Zusatzbeitrag pauschal unterschätzen – er variiert je Kasse und ändert den Netto-Wert um einige Euro.

Rechenbeispiel: Sandra K. aus Köln

Sandra (Steuerklasse I, 1988 geboren, keine Kinder, kein Kirchensteuer) verdient 3.200 € brutto monatlich. Unser Rechner ergibt rund 2.050 € netto – etwa 64 % des Bruttos. Der größte Posten sind Renten- und Krankenversicherung, danach die Lohnsteuer.

Wechselt sie in eine Stelle mit 3.500 € brutto, steigt das Netto nicht linear um 300 €, sondern oft nur um 180–220 € – weil die progressiven Abzüge stärker greifen. Genau solche Effekte zeigt der Rechner vor Vertragsunterschrift.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ihre Werte geben Sie oben im Rechner ein.

Häufig gestellte Fragen

Klicken Sie auf eine Frage – die Antwort steht direkt darunter im Seiteninhalt (nicht nur im Hintergrund für Suchmaschinen).

Wie genau ist der Brutto-Netto-Rechner?

Unser Rechner liefert eine realistische Näherung auf Basis der Beitragssätze und Steuertarife 2026. Abweichungen zum Gehaltszettel sind möglich, da individuelle Freibeträge, Sachbezüge, betriebliche Zusatzleistungen oder Sonderzahlungen nicht berücksichtigt werden.

Welche Steuerklasse soll ich wählen?

Wählen Sie die Steuerklasse, die auf Ihrer elektronischen Lohnsteuerbescheinigung bzw. Lohnsteuerkarte eingetragen ist. Bei verheirateten Paaren hängt die optimale Kombination von den relativen Einkommen ab – häufig III/V bei unterschiedlichen Gehältern.

Werden Kinderfreibeträge berücksichtigt?

Kinder beeinflussen vor allem den Pflegeversicherungsbeitrag (Abschlag bei Kindern) und den steuerlichen Kinderfreibetrag. In dieser vereinfachten Berechnung wird der Kinderfreibetrag nur annähernd abgebildet – das Finanzamt prüft automatisch, ob Kindergeld oder Freibetrag günstiger ist.

Fallen 2026 noch Sozialabgaben auf das gesamte Brutto an?

Ja, bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Für 2026 liegen die Grenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung bei 96.600 € Jahresbrutto (West) bzw. 91.800 € (Ost). Darüber hinaus entfallen die jeweiligen Beiträge, die Lohnsteuer bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?

Brutto ist das vereinbarte Gehalt vor allen Abzügen. Netto ist der Betrag, der nach Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialversicherung auf Ihr Konto überwiesen wird – typischerweise 60–75 % des Bruttos bei durchschnittlichen Gehältern.

Speichern Sie meine Eingaben?

Nein. Alle Berechnungen erfolgen ausschließlich lokal in Ihrem Browser. Es werden keine personenbezogenen Daten an Server übertragen.

Offizielle Quellen & weiterführende Links

Die Berechnungsgrundlagen und rechtlichen Hinweise basieren auf folgenden öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 2026).