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Arbeit & Gehalt

Stundenlohn Rechner 2026 – Stundenlohn pro Monat

Stundenlohn aus Bruttogehalt berechnen: Monats- und Jahresstundenlohn für Vollzeit & Teilzeit – kostenlos online.

Quelle: Mindestlohn in Deutschland (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Beispiel-Szenarien

3.000,00 €
5 h60 h

Ihr Stundenlohn brutto

Werte 2026

17,31 €

bei 40 Stunden/Woche

Tageslohn ca.

138,46 €

Brutto/Jahr: 36.000,00 €

Monatsstunden

173.3

Brutto/Monat

3.000,00 €

Brutto/Jahr

36.000,00 €

Stunden/Woche

40

Gehaltszahlung

in 17 Tagen

30. Juni 2026

Häufig Monatsende – abhängig vom Arbeitgeber

Häufig als Nächstes

Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen auf Basis der Gesetze und Werte für das Jahr 2026. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Steuerberater, Rechtsanwalt oder die zuständige Behörde.

Schritt für Schritt

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1

    Bruttogehalt eingeben

    Tragen Sie Ihr monatliches Bruttogehalt ein oder nutzen Sie den Schieberegler. Als Basis dient der vereinbarte Monatslohn aus Ihrem Arbeitsvertrag – ohne Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld.

  2. 2

    Wochenarbeitszeit wählen

    Geben Sie Ihre reguläre Wochenarbeitszeit in Stunden an (z. B. 40 h Vollzeit, 30 h Teilzeit oder 20 h Minijob-Grenze). Überstunden sind nicht einzurechnen, es sei denn, sie sind fest vereinbart.

  3. 3

    Stundenlohn berechnen lassen

    Der Rechner teilt Ihr Monatsbrutto durch die monatlichen Arbeitsstunden (Wochenstunden × 52 ÷ 12). Sie erhalten Brutto-Stundenlohn, Tageslohn und Jahresbrutto auf einen Blick.

  4. 4

    Ergebnis mit Mindestlohn vergleichen

    Prüfen Sie, ob Ihr Brutto-Stundenlohn über dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 € (Stand 1. Januar 2026) liegt. Für den Netto-Vergleich nutzen Sie unseren Brutto-Netto-Rechner.

Ausführlicher Ratgeber

Ratgeber & Hintergrund

Stundenlohn aus Gehalt berechnen – so geht's

Der Stundenlohn ergibt sich aus dem Monatsbrutto geteilt durch die monatlichen Arbeitsstunden. Die Formel lautet: Brutto ÷ (Wochenstunden × 52 ÷ 12).

Der Rechner liefert eine Orientierung für Vollzeit und Teilzeit – auf Bruttobasis und ohne Abzüge für Steuern und Sozialversicherung.

Die Berechnungsformel im Detail

Ein Kalenderjahr hat 52 Wochen, ein Monat im Durchschnitt 4,33 Wochen (52 ÷ 12). Bei 40 Wochenstunden sind das ca. 173,3 Stunden pro Monat.

Beispiel: 3.500 € Monatsbrutto bei 40 h/Woche → 3.500 € ÷ 173,3 h ≈ 20,20 € brutto pro Stunde.

Brutto oder Netto?

Gehaltsangaben in Stellenanzeigen und Arbeitsverträgen sind in der Regel Bruttowerte. Der Netto-Stundenlohn liegt je nach Steuerklasse und Sozialabgaben deutlich darunter.

Für einen realistischen Vergleich zweier Jobangebote sollten Sie immer den Netto-Wert betrachten – unser Brutto-Netto-Rechner hilft dabei.

Mindestlohn 2026: 13,90 € pro Stunde

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland 13,90 € brutto pro Stunde. Ab 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €.

Der Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmer ab 18 Jahren – auch Minijobber und Auszubildende nach der Ausbildungszeit. Prüfen Sie, ob Ihr berechneter Stundenlohn darüber liegt.

Stundenlohn bei Teilzeit und Minijob

Bei Teilzeit ändert sich nur die Wochenarbeitszeit, nicht die Formel. Ein 30-Stunden-Job mit 2.800 € brutto ergibt einen höheren Stundenlohn als Vollzeit mit gleichem Monatsgehalt.

Beim Minijob (geringfügige Beschäftigung) gilt 2026 eine Verdienstgrenze von 556 € monatlich. Der Stundenlohn muss dennoch mindestens 13,90 € betragen.

Stundenlohn in Gehaltsverhandlungen

Viele Tarifverträge und Branchen verhandeln in Stundenlöhnen statt Monatsgehältern. Der Rechner hilft, ein Monatsgehalt in einen vergleichbaren Stundenlohn umzurechnen.

Achten Sie auf Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld), die den effektiven Stundenlohn erhöhen können, wenn sie nicht im Monatsbrutto enthalten sind.

Ausführliche Erklärung im Ratgeber

Wie Bruttogehalt und Steuerklasse zusammenspielen, lesen Sie im Ratgeber zum Brutto-Netto-Thema.

Steuerklassen erklärt: Welche passt zu Ihnen?

Typische Fehler bei der Berechnung

  • Mit 4,33 Wochen pro Monat rechnen statt mit der tatsächlichen Formel (Jahresgehalt ÷ 52 ÷ Wochenstunden) – das verfälscht den Stundenlohn um mehrere Cent.
  • Überstunden pauschal zum Normalstundenlohn addieren, obwohl Zuschläge oder Tarifregeln gelten.
  • Teilzeit-Stunden mit Vollzeit-Gehalt verwechseln – ein 20-Stunden-Job mit 2.000 € brutto ist kein „billiger“ Stundenlohn als Vollzeit.

Rechenbeispiel: Mehmet A. aus Hamburg

Mehmet arbeitet 38,5 Stunden pro Woche bei 3.840 € brutto monatlich. Der Rechner ermittelt daraus etwa 23,05 € brutto pro Stunde – knapp über dem Mindestlohn 2026 (13,90 €), aber unter dem Median vieler Branchen.

Sein Arbeitgeber bietet 25 € brutto in der Stellenanzeige. Mehmet prüft mit dem Rechner: 25 € × 38,5 h × 52 Wochen ÷ 12 ≈ 4.158 € brutto – der Sprung lohnt sich netto spürbar.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung – Ihre Werte geben Sie oben im Rechner ein.

Häufig gestellte Fragen

Klicken Sie auf eine Frage – die Antwort steht direkt darunter im Seiteninhalt (nicht nur im Hintergrund für Suchmaschinen).

Wie viele Stunden hat ein Monat?

Üblich: Wochenstunden × 52 ÷ 12 ≈ 4,33 Wochen pro Monat. Bei 40 h/Woche sind das ca. 173,3 Stunden monatlich. Bei 38,5 h/Woche (typische Tarifwoche) sind es ca. 166,8 Stunden.

Wie hoch ist der Mindestlohn 2026?

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 € brutto pro Stunde. Ab 2027 steigt er auf 14,60 €. Arbeitgeber müssen mindestens diesen Betrag zahlen – unabhängig von der Beschäftigungsart.

Gilt die Berechnung auch für Teilzeit?

Ja. Passen Sie einfach die Wochenarbeitszeit an. Die Formel bleibt gleich – nur die Stundenzahl pro Monat ändert sich entsprechend Ihrer vereinbarten Wochenstunden.

Ist der berechnete Stundenlohn brutto oder netto?

Der Rechner zeigt den Brutto-Stundenlohn. Netto fällt je nach Steuerklasse, Kinderzahl und Sozialabgaben typischerweise 25–40 % niedriger aus. Nutzen Sie den Brutto-Netto-Rechner für die Netto-Umrechnung.

Sollen Überstunden in die Berechnung einfließen?

Nein, sofern sie nicht fest im Monatsgehalt enthalten sind. Tragen Sie nur Ihre reguläre Wochenarbeitszeit ein. Überstunden werden gesondert vergütet und verfälschen sonst den Stundenlohn.

Wie rechne ich Jahresgehalt in Stundenlohn um?

Teilen Sie das Jahresbrutto durch die Jahresarbeitsstunden (Wochenstunden × 52). Beispiel: 42.000 € ÷ 2.080 h = 20,19 € brutto pro Stunde bei 40 h/Woche.

Offizielle Quellen & weiterführende Links

Die Berechnungsgrundlagen und rechtlichen Hinweise basieren auf folgenden öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 2026).